Interessantes über Huánuco

Touristisch wenig beachtet entwickelt sich die Region zu einem Geheimtipp für den Peru-Besuch. Ob Tracking in den Anden oder Baden Wasserfällen des Dschungels, es lässt sich eine Menge entdecken. Es lassen sich Tempel und kulturelle Erbstücke der Inka, Pre-Inka und noch weiter zurückliegende Kulturen finden. Unbekannte Früchte und Pflanzen gesellen sich zu den Spezialitäten wie Pachamanca oder Picante de Cuy.

Die Tür zum Amazonas

Huánuco liegt im Zentrum Perus. Nach circa 300 Kilometern auf der Route Lima – Puacallpa erstreckt sich die Region Huánuco mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt. Diese Region verläuft von den Hochanden bis in den Dschungel, vom Fluss Ucayali im Osten begrenzt. Elf Provinzen liegen auf circa 35.000 Quadratkilometer und unterscheiden sich stark voneinander. Von Schnee bedeckten Bergketten bis zum feuchtwarmen Amazonas-Urwald lassen sich verschiedenste Vegetationen erleben.

Historie

Am 15. August 1539 ist Huánuco von den spanischen Eroberern gegründet. Vorher hieß der Ort der Inka Yarowilca. Nach einiger Zeit wurde der Ort in das Tal des Flusses Huallaga umgesiedelt, um besser vor Angriffen geschützt zu sein. Der ehemalige Standort Huánuco-Viejo liegt circa acht bis neun Autofahrtstunden vom heutigen Huánuco entfernt. Huánuco hatte entscheidende Bedeutung im Unabhängigkeitskampf von Spanien sowie im späteren Krieg gegen Chile.