Cóndor Pasa Huánuco stellt sich vor

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Wer sind wir?

Wir sind ein kleines Familienunternehmen in Berlin, das ein wenig Flair und Kunst aus dem wundervollen Peru nach Deutschland bringt. Das ‚Wir‘ bedeutet, Kelly aus Huánuco und Tom aus Berlin mit dem kleinen Sohn Jasper und Mithilfe von Nichte Karla aus Peru, gegenwärtig Studentin in Berlin. Bei uns werden Tradition und Kultur des Andenlandes gepflegt. Wir sind hier fest mit der peruanischen Gemeinde verbunden und unterstützen den einzigen Latino-Fußballclub Deportivo Latino Berlin. Familienmitglieder reisen jedes Jahr nach Peru, um die Angehörigen zu besuchen und unsere Geschäftspartner zu treffen. Daher können wir in unserem Online Shop und auf entsprechenden Märkten vielfältigste Artikel und Kunsthandwerk original von dort anbieten.

Warum machen wir das?

Peru ist ein sehr interessantes Land. Viele hier in Europa verbinden mit ihm nur die Inka-Kultur, eventuell die Kartoffel oder Meerschweinchen-Delikatesse. Dabei hat der Andenstaat noch viel mehr zu bieten. Drei geografische Regionen: Küste, Hochgebirge und Dschungel haben eine große Vielfalt an Menschen und Kulturen hervorgebracht. Es gibt hervorragende Künstler, die exzellente Kunstwerke erschaffen, die leider viel zu wenig bekannt sind und national und international kaum Beachtung finden. Eben gerade diese künstlerischen Erzeugnisse, Handwerksarbeiten sowie -techniken und Design versuchen wir aufzuspüren und weiterzugeben.

Wen unterstützen wir in Peru?

Unser Ziel ist es, einen beiderseitigen Nutzen aus dem An- und Verkauf dieser Produkte zu erzielen: Interessenten in Europa können einzigartige Stücke erwerben und die Produzenten in Peru bestreiten davon Ihren Lebensunterhalt. Wir arbeiten konkret mit einer Hilfsorganisation und in zwei Projekten zusammen: Peruvian Artistry, Manos Juntas und Bena Jema II. Die ersten beiden unterstützen vor allem alleinstehende Frauen mit Kindern. Sie stellen Ihnen Stoffe und Materialien zur Verfügung und zahlen einen fairen Lohn bei fairen Arbeitsbedingungen. Teilweise werden die Frauen auch entsprechend angelernt. Bena Jema II ist eine Shipibo-Gemeinde. Viele Ureinwohner des peruanischen Amazonasgebietes können nur noch durch den Verkauf Ihrer wunderschönen Handwerksarbeiten überleben. Feste Abnehmer zu fairen Preisen schaffen Ihnen eine solide Lebensgrundlage. Des Weiteren arbeiten wir direkt mit Großfamilien und Einzelpersonen zusammen. Ein Teil unserer Ware kreieren wir bzw. unsere Familie in Peru auch selbst.

Was ist daran besonders nachhaltig und Fair Trade?

Durch unseren Handel wollen wir den Menschen in Peru helfen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Generell stehen wir in direktem Kontakt mit den Produzenten vor Ort. Wir bringen unsere Ideen mit ein, schauen gemeinsam auf eine faire Verteilung der Kosten und geben bis zu 40 % Vorschuss der Bezahlung. In der Regel erhält der Produzent ein Drittel des Verkaufspreises. Wir sind sehr kulant bei der Termineinhaltung, da besonders in Peru Naturereignisse wie Regenzeiten, Erdrutsche etc. zu berücksichtigen sind. Des Weiteren informieren wir uns über die Herkunft der Rohstoffe. Alpakas sind unsere Woll- und Lederlieferanten. Sie sind in Peru heilig und haben viel Platz zum Leben in der freien Natur. Sprichwörtlich heißt es: „eine Großfamilie, eine Herde Alpakas und ein kompletter Berg“. Wir schauen genau hin, wie die Erde kultiviert wird. Bei Leder achten wir darauf, dass es ein „Abfallprodukt“ von Tieren ist, die in der Regel verzehrt werden und die Gerbung ohne Giftstoffe stattfindet. Der Transport unserer Waren findet per Flugzeug oder Schiff statt.

Warum sind wir trotz fairer Bestimmungen so preiswert?

Wir arbeiten ohne Zwischenhändler und organisieren in direktem Kontakt mit den genannten Hilfsorganisationen und Herstellern alles selbst. Unseren Internet Shop haben wir allein eingerichtet und kümmern uns um dessen Marketing, ebenso um die Auswahl geeigneter Märkte für den Direktverkauf. Fullfilment und Lager geschehen von zu Hause aus. Der Transport der Waren liegt ebenso fest in unserer Hand. Natürlich können wir unsere kostbare, in Handarbeit gefertigte Ware nicht unter Wert verkaufen. Die besondere Qualität hat ihren Preis, die Produzenten in Peru werden von uns fair vergütet.

Wo setzen wir in Zukunft an?

Als sehr junges Unternehmen (circa 2 Jahre) haben wir viele Ideen und Projekte. In naher Zukunft möchten wir die Fair Trade Zertifizierung erhalten. Kontakte mit dem Fair Band bestehen bereits. Unseren Schmuckbereich möchten wir auf eine solide Fair-Trade-Basis bringen. Teile der Wertschöpfungskette werden wir noch verifizieren. Wir wollen in noch mehr Regionen Perus arme Familien fest unterstützen. Deren handwerkliche Kunstfertigkeiten und Erzeugnisse sind so vielfältig wie das ganze Land und noch gar nicht in Deutschland zu finden.

Bei Ideen, Fragen, Hinweisen unterstützt uns, schreibt uns, meldet Euch. Wir anworten garantiert in Deutsch, Spanisch oder Englisch ;)